Anschließend haben wir an der Traufseite
begonnen die 1. Schicht Dachpappe zu verlegen. Die erste Bahn der besandeten Dachpappe wurde ausgerollt (Überstand von 15 cm an der Traufe) und mit Dachpappennägeln (verzinkt) befestigt. Da die Nägel eine Länge von 30mm, die Schalung aber nur 18mm hatten, haben wir die Nägel nur dort angebracht wo unterhalb der Schalung die Sparren verliefen. Die nächsten Dachpappenbahnen wurden mit 15 cm Überlappung befestigt.
Nachdem die erste Lage Dachpappe befestigt
war haben wir ebenfalls an der Traufseite begonnen die 2.
Schicht auf die erste Schicht zu schweißen. Die 2.
Schicht Dachpappe bestand aus einer Bitumenschweißbahn.
Die Schweißbahn wurde mit einem Gas-Anwärmbrenner
erhitzt und Stück für Stück ausgerollt und
festgetreten.
Hier war besonders sorgfältig zu arbeiten. Die Schweißbahn
war genau so weit zu erhitzen, dass die untere Schicht angelöst
wird und sich gut mit der 1. Schicht verbinden kann.
Wird die Schweißbahn zu stark erhitzt
wird sie zu weich und beim festtreten kann die Oberfläche
beschädigt werden. Auch die Bahnen der Schweißbahn überlappten
sich ca. 20 cm.
Anschließend haben wir die Ränder mit einem Brotmesser abgeschniiten und auf die seitlich angebrachten Bretter eine 4x6 cm Dachlatte geschraubt. Anschließend wurden die Holzteile gestrichen. Tipp: mittlerweile würde ich für den Dachabschlusss entsprechend abgekantete Bleche empfehlen.
Eine schönere Alternative ist das Gründach, dass allerdings auch höhere Ansprüche an die Unterkonstruktion stellt.
Eine weitere Beschreibung zum Abdichten eines Carports mit Dachpappe und Schweißbahn ist bei unsren Beschreibung zum Carport selber bauen zu finden. |