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Die Freude,
wenn dann doch mal etwas von dem Putz an der Wand hängen
bleibt ist anfangs überwältigend. Hier zeigt sich
auch ob der Wasseranteil richtig gewählt ist. Zu trockener
Putz haftet fast ebenso schlecht wie zu feuchter Putz.
Nachdem
die Fläche mit dem Putzmörtel bedeckt ist, ist der
schwierige Teil noch nicht zu Ende. Der Putz muss jetzt etwas
anziehen, damit er am Kalksandstein haftet. Mit einer Putzkelle
wird die Fläche abgezogen. Die seitlich angebrachten
Bretter dienen dabei als Anschlag. Der Zeitpunkt ist richtig
zu wählen. Ist der Putz noch zu feucht und noch nicht
ausreichen angezogen kann es passieren, dass einem die ganze
Sache entgegenfällt. Frustrierend. Zu trocken darf der
Putz aber auch nicht werden, da sonst die Arbeit mit dem Glättbrett
erschwert wird.
Mit dem
Glättbrett (Holz) wurde die Fläche dann glatt gerieben.
Ist der Putz zu feucht oder übt man zu starken Druck
aus, kann es sein, dass der Putz sich vom Stein löst....und
dann fängt man wieder von vorne an.
Ist der Putz geglättet und der Putz nach einiger Zeit
(je nach Witterung 1/2 - 1 Tag) etwas ausgehärtet können
die Bretter entfernt und an anderer Stelle wieder eingesetzt
werden.
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