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Fachwerk / Wärmedämmung Außenwände / Dampfdiffusion:
 
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Dampfbremse oder Dampfsperre? Fachwerkrenovierung und Dampfdiffusion.
Ein entscheidender und besonderes kritischer Faktor bei der Wärmedämmung von Fachwerkwänden ist die Dampfdiffusion.
Ganz verkürzt lässt sich die Problematik wie folgt beschreiben: Bei Temperaturunterschieden zwischen beheizten Räumen und dem Außenbereich "wandert" Feuchtigkeit durch die Außenwand von innen nach außen. An einer bestimmten Stelle der Wand verliert die Feuchtigkeit aufgrund der Temperaturveränderung seine gasförmige Form und schlägt sich dort als Wasser nieder. Schlägt sich das Wasser innerhalb der Dämmschicht nieder wird die Dämmwirkung verschlechtert. Zwischen dem Ständerwerk und einem festen Bauteil (Stein oder Dämmung) hat dieses Wasser zerstörerische Wirkung.

Eine Möglichkeit ist den Tauwasseranfall durch den Einbau einer Dampfsperre zu verhindern. In den Innenräumen anfallende Feutigkeit muß dann durch häufiges und intensives Lüften verringert werden.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin eine Damfbremse einzusetzten. Die Außenwand bleibt so diffusionsoffen, die im Bauteil anfallende Feuchtigkeit wird verringert muss aber auch die Möglichkeit haben zu verdunsten. Zugunsten des Raumklimas haben wir uns für die zweite Variante entschieden.

Das Verhalten des Tauwassers in der Außenwand muß in jedem Fall unbedingt von einem Fachmann berechnet werden. Fehler im Schichtaufbau, falsche Dämmstärken und -materialien oder fehlende Belüftung können für das Ständerwerk katastrophale Folgen haben und auf Dauer die Standsicherheit des gesamten Gebäudes gefährden.

Die Berechnung der Dampfdiffusion für die hier gewählte Dämmung ergab folgendes Ergebnis:

Die ausreichende Belüftung durch die Luftschicht wurde dadurch sichergestellt, dass in die Ausmauerung der oberen und unteren Gefache Lüftungssteine integriert wurden.

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Letzte Aktualisierung: 10.05.2012