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Tipp:
Ohne Strom und Wasser läuft auf der Baustelle nichts. Bei längeren Bauzeiten kann es sich lohnen ein Stromaggregat zu kaufen und dieses dann später wider zu veräußern.

3. Baustelleneinrichtung.


Um mit den Renovierungsarbeiten beginnen zu können musste die Baustelle irgendwie mit Strom und Wasser versorgt werden. Der Strom war ein Problem. Die Stromversorgung durch den Energieversorger war nicht realisierbar. Unter anderem weil im Haus kein Ort zu finden war an dem ein Zähler hätte angebracht werden können. Das Dach war undicht, das Haus nicht abschließbar….Hier kamen mir die Nachbarn zu Hilfe. Ich kaufte einen gebrauchten Baustromkasten mit Zähler, den ich mit einem langen Starkstromkabel in der Scheune dieser netten Nachbarn anschließen durfte. Super. Auch Trinkwasser konnten wir uns mit Kanistern von den Nachbarn holen. Da auf dem Grundstück ein Brunnen vorhanden war und jetzt auch die Stromversorgung sichergestellt war, war auch die Wasserversorgung mit einer Pumpe (zumindest wenn kein Frost war) problemlos.
Bei einer Fahrtzeit von 45 Minuten von meiner Wohnung zur Baustelle war es außerdem hilfreich, dass ich über einen Bauunternehmer einen alten Bauwagen kaufen konnte, der zum Schlafen, Kochen und Aufwärmen diente. Im Sommer und im Grünen hatte das dann bald einen, wenn auch etwas spartanischen, Wochenenddomizilcharakter. In Frühjar und Herbst war die Möglichkeit Kaffe zu kochen, sich aufwärmen oder etwas warmes zum Essen machen zu können von unschätzbarem Wert. Und zum Abkühlen in den Sommermonaten wurde neben dem Bauwagen eine provisorische Dusche mit Brunnenwasser installiert.



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letzte Aktualisierung: 10.05.2012