1.
Die Auswahl:
Zu der Entscheidung sich ein ziemlich kaputtes Fachwerkhaus
zu kaufen und dieses renovieren zu wollen gehörte
bei mir eine gehörige Portion Unkenntnis, Naivität
und der Zufall. Zufall deshalb, weil ich keinesfalls die
Absicht hatte Eigentümer zu werden, ich eher zufällig
auf dieses Haus gestoßen bin und sofort überzeugt
war, dass das gehen müsste (das zum Thema Naivität).
Ein besonders wichtiger Aspekt bei der Auswahl war der
Preis. Der Kauf musste ohne Kredit zu realisieren sein,
da ich berechtigter weise davon ausgehen musste, dass
die Renovierung einige Zeit dauern würde und ich
parallel Miete zahlen musste.
Weiter war die Begutachtung des Zustandes wichtig. Was
war kaputt - was musste renoviert werden
..Der Anbau,
ehemals Stall, war zusammengefallen,in die Ecke der Südseite
ist ein Auto reingefahren, Dach und Schornstein waren
hinüber, das...... Kurz und gut: Das Fachwerk und
ein Teil des Dachstuhls war zu retten - der Rest war,
wenn auch teilweise wieder verwendbarer, Schrott.
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Vor
der Kaufentscheidung war als wichtigster Punkt allerdings
zu klären ob das zuständige Bauamt überhaupt
eine Genehmigung zur Renovierung erteilen würde.
Daher wurde zunächst eine Bauvoranfrage gestellt.
Hier musste im Groben vorgestellt werden was denn mit
dem alten Haus passieren sollte. Dieser Bauvoranfrage
wurde zugestimmt und im Frühjahr war ich stolzer
Besitzer eines kaputten Hauses.
Bevor ich jetzt zur Beschreibung der Renovierungsarbeiten
kommen zunächst der Hinweis, dass ich diese gewaltige
Aufgabe ohne die Hilfe meiner Partnerin, von Freunden,
Bekannten, und die tolle Unterstützung aus der Nachbarschaft
niemals geschafft hätte. |
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