Zunächst
etwas Theorie:
Beton beteht aus Zement, Wasser und dem
Zuschlag. Durch das Anmachen des Zementes mit Wasser entsteht
der sogenannte Zementleim. Dieser hat die Aufgabe die
Körner des Zuschlages miteinander zu verkleben und
Hohlräume auszufüllen. Je gröber der Zuschlag
desto größer die Hohlräume die der Zement
auszufüllen hat (Abb. 1). Daraus folgt ein hoher
Zemtverbrauch, geringere Festigkeit und ein starkes Schwinden
des Betons. In Abb. 2 ist ein günstiges Korngemisch
dargestellt. In der Regel ist Betonkieß mit einer
0 bis 32 mm Körnung bestens für den Selbermacher
geeignet. Wir haben aber auch mit einer 0 - 16 mm Körnung gute Erfahrung bei der Herstellung von Beton für ein Punktfundament (Carportbau), Steifenfundament (für unser Gartenhaus) und für bewehrte Betonplatten gemacht. |

Schaubild Mischung Beton / Zuschlag falsch |

Schaubild Mischung Beton / Zuschlag richtig |
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Für die richtige Betonmischung
nicht zu viel Wasser nehmen
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Nun
zum Mischungsverhältnis Zement - Zuschlag.
Für einfache Betonarbeiten (dazu gehören weder
Stahlbetondecken, Wände, Brücken - na Sie wissen
schon...) haben wir gute Erfahrungen mit einem Verhältnis
von 1 Teil Zement zu 4 Teilen Zuschlag gemacht.
Sehr
wichtig ist die Menge an Wasser mit der der Zement
angemacht wird. In der Regel wird der Zement steif angemischt.
Das heißt, es wird nur so viel Wasser zugegeben,
dass das Zement-Kießgemisch gleichmäßig
feucht ist. "Viel hilft viel" stimmt in Bezug
auf Wasser im Beton leider überhaupt nicht. Die
Betoneigenschaften verschlechtern sich vielmehr, wenn
zu viel Wasser zuegegeben wird.
Mögliche
Mischung (160 Liter Freifallmischer):
3
Teile Zement / 12 Teile Kieß / ca. 10 Liter Wasser.
(Das hängt natürlich auch davon ab wie feucht
der Kieß ist - also ausprobieren - erfahrungsgemäß
wird`s am Anfang eher zu flüssig).
Der
fertig angemischte Beton ist dann in Lagen von ca. 10
- 15 cm einzubringen und immer gut zu verdichten. Darurch
werden Hohlräume und Wassereinschlüsse vermieden.
Eine Gartenharke ist hiefür gut geeignet - nicht
zum harken sondern zum stampfen.
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