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Spülen der Anlage
Vor dem Befüllen der Anlage haben wir
die Rohre gründlich mit Leitungswasser gespült.
So werden Verunreinigungen, die beim Löten der Rohre
entstehen, aus dem System gespühlt. Die Dichtheit des
Sytems wurde vorher mit Druckluft überprüft.
Zum Spülen der Anlage wurde ein Wasserschlauch von einem
Wasserhahn ausgehend am KFE-Hahn oben an der Pumpengruppe
(1) angeschlossen. Ein weiterer Schlauch wurde am KFE-Hahn
unterhalb der Pumpengruppe (2) angeschlossen und in einen
Abfluss geführt. Der Kugelhahn oberhalb der Umwälzpumpe
wurde geschlossen.
Dann wurde der Wasserhahn geöffnet und die Anlage ca.
10 Minuten gespült. Der Kugelhahn über der Pumpe
wurde gegen Ende des Spülvorgangs kurzzeitig geöffnet
um auch diesen Teil zu spülen.
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Befüllen der Anlage
Die Solaranlage war, ähnlich wie das
Kühlwasser bei einem Auto, mit Frostschutz zu befüllen
um ein Einfrieren der in den Kollektoren befindlichen Flüssigkeit
zu verhindern. Der Frostschutz gehörte bei unserer Anlage
zum Lieferumfang und der Frostschutzanteil in der Solarflüssigkeit
sollte 40 % Betragen.
Nach dem Spülen der Anlage haben wir die Anlage weitgehend
leer laufen lassen. Dann haben wir in einer großen Wanne
destiliertes Wasser mit dem Frostschutz (50/50) gemischt.
Über eine elektrische Pumpe haben wir das Gemisch in
die Anlage gepumpt (siehe Bild rechts). Auf dem Manometer
konnten wir den Druck in der Anlage überprüfen.
Bei einem Druck von 3 bar haben wi den KFE-Hahn (Bild oben
rechts / 1) geschlossen und die Pumpe ausgeschaltet. Über
die oben an den Kollektoren befindlichen Entlüfter wurde
die Anlage entlüftet und dann mit der Pumpe nochmals
so viel Solarflüssigkeit nachgepumpt bis der Druck in
der Anlage 3 bar erreicht hatte.
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Tipp:
Das Befüllen der Anlage funktioniert
auch mit einer Handpumpe, die speziell für diese
Arbeit entwickelt wurde. Sie ist im Fachhandel für
ca. 60 € erhältlich. |
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